Die QuIP als Mittler

Personalisierte Medizin, Pathologie und Biomarker-Tests

Patient, Test, Therapie: diese drei Elemente müssen zueinander passen. Im Rahmen der personalisierten Medizin werden derzeit enorme Fortschritte bei Diagnostik und Therapie gemacht. In der Medizin spricht man davon, dass Krebs-Medikamente besonders individualisiert eingesetzt werden können. Die moderne Diagnostik spielt hierbei eine große Rolle. Dafür werden genetische, molekulare und zelluläre Informationen zusammengetragen. Die Testung von etablierten und neuen Biomarkern tragen zu diesem Informationsgewinn bei.

Diese Tests eröffnen den Einsatz, die Anwendung und Dosierung von Medikamenten der pharmazeutischen Industrie. Krebspatienten profitieren davon bei ihrer Therapie, da Medikamente und Wirkstoffe genau auf ihre Krebsart und ihre individuellen Mutationen abgestimmt werden können.

Der Tumor wird bei einer Gewebeprobe exakt bestimmt – die Therapie und der Einsatz eines Medikaments erfolgen eindeutig auf der Grundlage des Testergebnisses. Die Pathologen untersuchen hierfür entsprechende Proben von Tumorgewebe. Test und Therapie beziehungsweise Testergebnis und Medikament gehören im Rahmen der personalisierten Medizin zusammen. Die zielgerichteten Medikamente im Rahmen dieser Therapie benötigen den gewebe- oder tumorzellbasierten Biomarker-Test (die sogenannte „companion diagnostics“). Der Einsatz eines Medikaments setzt den dazu gehörenden Test eines oder mehrerer Biomarker durch den qualifizierten Pathologen voraus. Die Therapie gewinnt an Eindeutigkeit und erreicht eine immer bessere Wirksamkeit und Verträglichkeit.

Die Pathologie unterstützt bei der Suche und Auswahl nach geeigneten Biomarkern beziehungsweise mit entsprechenden Biomarker-Tests. Beispiele für die personalisierte Medizin bei der Behandlung von Krebspatienten sind die Tests bei Brustkrebs (etwa ER/PR/HER2, BRCA1/2, PD-L1), Lungenkrebs oder etwa Darmkrebs. Die ersten Tests fanden bereits vor mehr als 20 Jahren statt.

Unabhängigkeit ist unverzichtbar

Allianz für die Pathologie

Die QuIP als Mittler: Allianz für die Pathologie - Unabhängigkeit ist unverzichtbar

Die QuIP GmbH steht mit ihrer Arbeit im Zentrum der Pathologie - als Mittler zwischen pharmazeutischer und diagnostischer Industrie, Wissenschaft, Forschung und Patientenversorgung. Das Ziel dieser Struktur ist die Qualitätssicherung bei Biomarker-Tests für eine bestmögliche Diagnostik bei der Patientenversorgung im Rahmen der personalisierten Krebsmedizin. Die QuIP schafft die Voraussetzungen für eine kontinuierliche, externe Qualitätssicherung der Pathologie, die transparent, neutral, wissenschaftlich fundiert und anspruchsvoll ist – nicht nur in Deutschland, sondern auch im benachbarten europäischen Ausland. Die QuIP bringt Pathologie und Industrie zusammen, wenn es um die Entwicklung von Biomarker-Tests und um Ringversuche geht.

Dies erfolgt über das sogenannte „partnerschaftliche Dreieck“ bei der Entwicklung prototypischer Ringversuche. In der modernen Pathologie geht das fachliche Wissen Hand in Hand mit dem neuesten fachlichen Erkenntnisstand aus Forschung und Wissenschaft – theoretisch und praktisch. Bei dieser Zusammenarbeit kommen Wissenschaft, Industrie und Praxis zusammen.

Im Weiteren müssen die Erkenntnisse aus den Ringversuchen, so wie alle wichtigen Informationen, die die Pathologie für die hoch qualifizierten Umsetzung der Testung dieser Biomarker in der Praxis braucht, den Pathologen gesammelt und gebündelt zur Verfügung gestellt werden.

Ein Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit im partnerschaftlichen Dreieck in diesem Bereich ist das PD L1-Portal. 

Die QuIP organisiert das Zusammenwirken der im Folgenden vorgestellten Gruppen.

Institute für Pathologie

Hierbei handelt es sich um die Lead-Panel Institute, die Panel-Institute sowie die Institute für Pathologie.

Stellvertretend für die Pathologien in Deutschland, übernehmen die Lead-Panel Institute eine zentrale Aufgabe in der Zusammenarbeit im partnerschaftlichen Dreieck. Die Lead-Panel Institute unterstützen die Zusammenarbeit durch ihre wissenschaftliche Expertise bei der Definition von Standards für die Testung neuer Biomarker und bei der Etablierung dieser Standards im pathologischen Alltag. Sie sind ein wichtiger Partner für die Entwicklung von Biomarker-Tests und bei der Durchführung von Ringversuchen.

QuIP GmbH

Die QuIP GmbH wird getragen von den zwei Gesellschaftern: DGP - Deutsche Gesellschaft für Pathologie und BDP - Berufsverband Deutscher Pathologen.

Das multiprofessionelle Team der QuIP GmbH setzt sich zusammen aus Experten der Bereiche Pathologie, Qualitätsmanagement, Verwaltung und Finanzen. Über die QuIP-Gesellschafter erreicht die QuIP einen engen Kontakt zu den Pathologen. Die QuIP arbeitet im engen Austausch mit den Instituten für Pathologie. Dabei ist sie wissenschaftlich exzellent, methodisch führend, fachlich unabhängig und organisatorisch effizient. Ein Wissenschaftlicher Beirat überwacht und sichert diese Unabhängigkeit.

Industrie

Hierzu gehören die pharmazeutischen Unternehmen und die Diagnostik-Firmen. Diese Partner sind grundlegend wichtig für die Entwicklung und Finanzierung von prototypischen Ringversuchen. Die beteiligten Unternehmen erhalten Input, Fachlichkeit, Entwicklungsarbeit und Know-how für die Entwicklung der prototypischen Ringversuche.

Die QuIP als Mittler

Neutralität, Zusammenarbeit und Transparenz

Neutralität, Zusammenarbeit und Transparenz

Neutralität, Unabhängigkeit und Vertrauen sorgen für die Akzeptanz bei den Pathologen. Das Vertrauen ist von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung von Ringversuchen und für die Zusammenarbeit.

Das höchste Ziel der Zusammenarbeit zwischen der Pathologie, der QuIP und der Industrie ist es, die aktuell beste medizinische Kenntnis für die Entwicklung von Ringversuchen widerzuspiegeln. Diese Zusammenarbeit folgt dem Transparenzprinzip. Die Beteiligten sowie der gesamte Ablauf der Zusammenarbeit sind jederzeit bekannt. Die Kooperation ist immer nachvollziehbar. Die Verfahren und Prozesse der Zusammenarbeit mit Blick auf den entsprechenden Ringversuch werden schriftlich dokumentiert. Im Rahmen validierter und zertifizierter Verfahren und dokumentierter Prozesse werden zusätzlich Transparenz und Nachvollziehbarkeit gesichert.

Wissenschaftlichkeit als Maßstab

Zahlreiche Beiträge in Studien und Fachartikeln zur Forschung und Versorgung belegen den hohen wissenschaftlichen Standard der Ringversuche und der Arbeit der Pathologie sowie der QuIP.

Neue Methoden und deren Erweiterung werden stets mithilfe von Studien erprobt, bevor sie in pathologischen Instituten zum Einsatz kommen. Ausgewiesene FachwissenschaftlerInnen bilden den Wissenschaftlichen Beirat der QuIP.

Die QuIP GmbH erhebt für sich selbst den Anspruch auf höchstmögliche Professionalität, die ihre Unabhängigkeit rechtfertigt. Weitere Ergebnisse für Wissenschaft, Forschung und Versorgung werden regelmäßig von den Beteiligten auch in begutachteten Fachartikeln in renommierten Journals publiziert.

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